Wissenschaftstheorie und Ethik: Zu Werk und Wirken von Ulrich Gähde
09. Oktober 2026
Universität Hamburg
Philosophenturm Hörsaal G
Von-Melle-Park 6
20146 Hamburg
Homepage: https://sites.google.com/view/wissenschaftstheorieundethik/startseite
Die Teilnahme ist kostenlos; um Anmeldung wird gebeten, auch damit wir entsprechendes kleines Catering einplanen können.
https://cloud.adwhh.de/index.php/apps/forms/s/jfNR8wcaDxJTdfWxQXk6stk4
Am 9. Oktober 2026 findet an der Universität Hamburg ein Kolloquium in Erinnerung an Professor Ulrich Gähde statt.
Ulrich Gähde prägte über viele Jahre die theoretische Philosophie an der Universität Hamburg. Von 1999 bis zu seiner Pensionierung 2017 war er dort Professor; sein wissenschaftliches Werk umfasst zentrale Beiträge zur Wissenschaftstheorie, insbesondere zu Strukturalismus, Holismus, Modellbildung und verwandten Positionen sowie zu deren Anwendung in der Ethik.
Das Kolloquium widmet sich den verschiedenen Facetten dieses Werks und fragt nach seiner systematischen Aktualität für gegenwärtige Debatten in Wissenschaftstheorie, Ethik und Metaethik. Im Zentrum stehen unter anderem Gähdes Beiträge zur Rekonstruktion wissenschaftlicher Theorien, zur Struktur und Entwicklung von Modellen sowie zur methodischen Rolle wissenschaftstheoretischer Ansätze für die ethische Theoriebildung.
Mit Beiträgen von Nancy Cartwright, Julian Reiss, Christine Straehle, Martin Hoffmann, Viktoria Knoll, Peter Niesen und Martin Carrier bietet die Veranstaltung Gelegenheit zu fachlichem Austausch und wir hoffen, dass sich noch viele produktive wissenschaftliche Gedanken finden.
Veranstaltungssprache ist deutsch, ausgewählte Vorträge finden auf Englisch statt.
Die Veranstaltung ist als Präsenzveranstaltung geplant, ohne Möglichkeit der Onlineteilnahme.
Bitte verbreiten Sie die Veranstaltungseinladung an potentiell interessierte.
Organisation: Elke Brendel, Julian Reiss und Deniz Sarikaya, mit freundlicher Unterstützung von Pia Müller-Tamm.
Unterstützt durch: Institut für Philosophie der Universität Hamburg, die Leopoldina und Gesellschaft für analytische Philosophie.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Mit freundlichen Grüßen
Elke Brendel, Julian Reiss und Deniz Sarikaya